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Ebertplatz

Der tiefergelegte Ebertplatz ist eine Bausünde der 1970-er Jahre und wird von der Polizei wegen der schlechten Beleuchtung und der Probleme mit dem Drogenhandel als Kriminalitäts-Brennpunkt eingestuft. Nun hat der Rat der Stadt Köln die Weichen dafür gestellt, dieses Problem nachhaltig zu lösen: In seiner Sitzung vom 28.9.2017 hat er nach dreijähriger Prüfung die Pläne verworfen, unter dem Ebertplatz eine Tiefgarage zu bauen und die Verwaltung beauftragt, die Umgestaltung des Platzes gemäß des Masterplans von 2009 wieder aufzunehmen.

Der Bürgerverein setzt sich für eine ebenerdige Umgestaltung des Ebertplatzes ein und hat beantragt, Mitglied im Preisgericht für den zu erwartenden Architekten-Wettbewerb zu werden. Die angestrebte Quartiersgarage sollte dafür an anderer Stelle entstehen – nach Vorstellung des Bürgervereins am besten unter den Bahnbögen.

 

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Ebertplatz

 

Bahnbögen

Seit 2003 sind die 35 Bahnbögen im Eigelstein-Viertel an die “Bahnbögen GmbH” verpachtet und seit 2008 gibt es einen Bebauungsplan. Doch seither hat sich dort nichts getan: die Bahnbögen sind nach wie vor ein vermüllter, nach Urin stinkender Schandfleck, unter denen wie auf dem Ebertplatz mit Drogen gedealt wird. Auch über diese Problematik haben wir bereits zwei Filme produziert, einen mit Bezirksbürgermeister Andreas Hupke (Grüne), einen weiteren mit dem Pächter der Bahnbögen und der SPD-Fraktionsvorsitzenden der Bezirksvertretung, Dr. Regina Börschel (zu den Filmen).

Da die Pläne einer Tiefgarage unter dem Ebertplatz Ende September 2017 vom Rat verworfen wurden, drängt sich die Frage nach einer Alternative auf. Die sieht der Bürgerverein unter den Bahnbögen: hier könnten nach eigenen Berechnungen bis zu 120 Stellplätze entstehen. Damit würden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: das Parkproblem im Eigelstein-Viertel wäre gelöst und gleichzeitig das Müll- und Drogenproblem unter den Bahnbögen. Um diese Vision zu verwirklichen, sind wir in Kontakt mit Politik, Verwaltung und dem Pächter der Bahnbögen. Erstes handfestes Ergebnis: Der Rat hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 28.9.2017 offiziell beauftragt, die Möglichkeit einer Garage unter den Bahnbögen zu prüfen.

Ebertplatz

 

Althoff-Hotel auf dem ehemaligen Gaffel-Gelände

Im März 2016 kaufte Schlossherr und Gourmetkönig Thomas H. Althoff das 2.250 qm große Gelände der Gaffelbrauerei am Eigelstein 41, im Juni 2016 zog Gaffel aus.

Am 23. Juni 2016 beschloss der Stadtentwicklungsausschuss, dass auf dem Gelände sowohl ein Hotel mit 220 Zimmern als auch ein Wohngebäude mit bis zu 14 Wohneinheiten gebaut werden sollen.

Wie die Althoff-Gruppe bei unseren Veedelstreffs erläuterte, sollen die Abrissarbeiten des Gaffel-Gebäudes bei Erteilung der entsprechenden Genehmigungen durch die Stadt noch Ende des Jahres 2017 beginnen und das neue Hotel spätestens Ende 2019 in Betrieb gehen. Mittlerweile hat sich der voraussichtliche Eröffnungstermin auf 2020 verschoben. Die Baulogistik soll über das Salzmagazin laufen, der Verkehr am südlichen Eigelstein soll durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden.

 

Kämpgen

Immobilie „Kämpgen“

Im Juli 2016 schloss das Schuhhaus Kämpgen nach 60 Jahren seine Filiale am Eigelstein 127–129, die komplette Immobilie wurde an Konstantin Neven DuMont verkauft. Nach dessen Plänen soll auf dem Grundstück ein Doppelgebäude entstehen: auf der linken Seite soll das Haus nach historischem Vorbild wiederhergestellt werden, in der Kriegslücke rechts soll ein modernes Gebäude entstehen.

Insgesamt ist der Bau von sieben Wohnungen vorgesehen, dafür soll die Immobilie aufgestockt werden.

In der Gewerbeeinheit im Erdgeschoss soll ein Ladenlokal eröffnet werden. Architekt Kaspar Kraemer: „Wir wollen mit dem Projekt einen der letzten Schandflecken des Kriegs verschwinden lassen.“

Der Bauantrag ist bereits eingereicht und liegt seit einiger Zeit bei der Verwaltung zur Genehmigung. Ursprünglich sollte der Bau bereits im Frühjahr 2017 beginnen und Mitte 2018 abgeschlossen sein – diese Planung hat sich jedoch deutlich verschoben.

Der Bürgerverein hat über das Projekt einen Film gedreht.

Bahnbögen